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Serie 200Unter einigen Gesichtspunkten ist die Baureihe Volvo 240 als Phänomen zu betrachten: zum einen basiert sie doch auf dem Volvo 140, der Mitte der 60er Jahre das Licht der Welt erblickte, zum anderen galt dieses Automobil in der Automobilszene stilistisch nicht gerade als Glücksgriff. Dennoch erfreute sich diese Baureihe weltweit einer solchen Beliebheit, daß sie sich bis zum Produktionsende im Jahr 1993 bestens verkaufte, und schon zu "Lebzeiten" einen gewissen Kultstatus erlangte.Besonders der 240 Kombi machte sich als geräumiges, praktisches Alltags- und Reiseauto einen Namen und erfreut sich als Gebrauchter noch immer so großer Nachfrage, daß gute Exemplare schwer, und wenn dann, zu gesalzenen Preisen zu erstehen sind. Die Baureihe 240 wurde einer konsequenten Modellpflege unterzogen, wobei sich die meisten Veränderungen unter dem soliden Blechkleid vollzogen. Rein optisch waren es eher Kleinigkeiten, die nur dem Fachkundigen auffallen. Der Volvo 240 manifestierte das Bild des "Schwedenpanzers" nachdrücklich, und leider konnten auch die leistungsfähigen Turbo-Versionen dieses Bild nicht zurechtrücken, obwohl Volvo dies in teuren Werbeaktionen immer wieder versuchte zu kommunizieren. Um auch gehobeneren Ansprüchen Genüge zu tragen, lancierte Volvo, basierend auf der Serie 240 den Volvo 264 GLE, der wie Jahre zuvor der Volvo P 164 das Flaggschiff des Unternehmens sein sollte. Ein Sammlerauto ist der 264 bis heute nicht geworden - wohl aber sein avantgardistischer Ableger, das von Bertone aufgelegte zweitürige Coupé 262 »Bertone«, das 1975 vorgestellt wurde und ein zwei Jahre altes Loch in der Modellpalette füllen sollte, welches der P1800ES bis 1973 abgedeckt hatte. So extravagant der 262C mit seinem gedrungenen Dachaufbau auch war, dem legendären 1800 konnte er nicht das Wasser reichen: in den ersten zwei Jahren ließ er sich gerade 3.200 Mal verkaufen, und auch zahlreiche Modifikationen konnten seine Gunst beim Publikum nicht deutlich erhöhen. |